Wie man in SoulCollage® mit seinen Ahnen arbeiten kann
Deine SoulCollage®-Karten kannst du in verschiedene Gruppen einteilen. Eine davon ist die Gemeinschaftsgruppe, in der Karten ihren Platz finden, die mit Menschen, Tieren oder Orten zu tun haben, die dir wichtig sind.
Manchmal denken wir bei dieser Gruppe vor allem an Menschen, die wir aus unserem jetzigen Leben kennen. Aber auch deine Vorfahren gehören zu diesem Kreis. Sie sind Teil der Linie, aus der du stammst, ob du sie gekannt hast oder nicht.
👉 Im Workshop Reise durch die SoulCollage®-Gruppen erhältst du mehr Einblick, wie diese verschiedenen Kartengruppen miteinander zusammenhängen.
Karten für deine Vorfahren erstellen
Wenn du eine Karte für einen Vorfahren erstellen möchtest, kannst du Fotos verwenden, falls du welche hast. Wenn du kein Bildmaterial hast, kannst du auch Bilder von Menschen verwenden, die deinem Vorfahren ähneln oder für dich dieselbe Energie repräsentieren.
Du kannst vorher die Absicht festlegen, eine Karte für eine bestimmte Person zu erstellen, oder offenlassen, welcher Vorfahre sich zeigen möchte. Oft ist es hilfreich, den Prozess nicht zu steuern, sondern dein Unterbewusstsein die Arbeit machen zu lassen.
Manchmal entsteht so eine Karte, deren Bedeutung du erst später verstehst, warum sich genau diese Bilder gezeigt haben.
Der Einfluss deines Familiensystems
Innerhalb der systemischen Arbeit wird davon ausgegangen, dass auf energetischer Ebene Verbindungen zwischen Menschen in einer Familie bestehen. Du bist Teil eines größeren Ganzen und trägst manchmal bewusst, manchmal unbewusst, etwas von dieser Linie in dir.
Indem du mit SoulCollage®-Karten arbeitest, kannst du diese Verbindungen erkunden, ohne alles rational verstehen zu müssen. Durch das Bild und den „Ich bin die/derjenige, die/der...“-Prozess können Informationen sichtbar werden, die du mit deinem Verstand vielleicht nicht hättest erahnen können.
Übung: Einen Vorfahren über deine Karte sprechen lassen
Wenn du mit deinen Vorfahren arbeiten möchtest, kannst du Folgendes versuchen:
Nimm dir zuerst einen Moment Zeit, um über die Absicht nachzudenken, dass eine Karte für einen Vorfahren entstehen darf, der in diesem Moment etwas zeigen möchte.
Erstelle oder wähle dann eine passende Karte. Vertraue darauf, dass sich das richtige Bild zeigt, auch wenn du nicht genau weißt, warum.
Lies die Karte danach mit dem „Ich bin die/derjenige, die/der...“-Prozess.
Lass die Karte aus der Stimme der Person sprechen, die auf der Karte erscheint. Was möchte erzählt werden? Welche Botschaft, Stärke oder Erinnerung möchte sich zeigen?
Schreibe auf, was kommt, ohne es zu bewerten. Oft wird erst später klar, was die Bedeutung ist.
Verbindung mit deiner Herkunftslinie
Die Arbeit mit Ahnenkarten kann ein Gefühl von Geborgenheit und Verbundenheit vermitteln. Manchmal zeigt eine Karte, woher Kraft kommt, manchmal wo etwas gesehen oder losgelassen werden darf.
Du musst nichts erzwingen; einfach zu lauschen, was sich zeigen möchte, ist genug.
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